Es ließ sie völlig kalt. Sie hockte neben den schwer verletzten Mann, der schwermütig nach Luft rang, was in seinen jetztigen Zustand einfach völlig unmöglich war. Seine Kehle war durchgeschnitten und das Ticken der Lebensuhr sagte jede Sekunde Bye, bye. Für immer. Meg sah den Mann mit ausdruckslosen Blick an und zügelte ihr Mitleid. "Wisst ihr was ich an euch beschissenen Menschen am aller wenigstens Leiden kann? Eure Naivität und eure Vertrauen. Und noch mehr hasse ich es wenige von euch Sterblichen zu retten..." Ihre Gedanken flogen kurz zu den Winchestern, dabei sah sie von den Mann am Boden ab in die Dunkelheit der Felder, die auf beiden Seiten ab den Straßenrand weit bis zum Horizont lagen. Als er zitternd eine Hand um Meg´s Handgelenk krampfend umklammerte und versuchte die Worte "Hilf mir" heraus zu bekommen, brachte er nichts als nur ein Krächzen und Keuchen zu Stande. Meg sah gefasst auf die Hand des Mannes und dann schließlich wieder in sein bleiches Gesicht. Es war ihr ein wohlergehendes Vergnügen gewesen innerlich, Menschen auf so eine Art und Weise leiden zu sehen bevor sie sterben mussten. Und manchmal hätte Meg sich gewünscht, oder gedacht, 'Stirb schnelle'. Zumahl sie diese Gedanken gern mit ihren Opfern teilen wollte. Sie fuhr mit ihrer Erklärung fort, wo sie stehen geblieben war. "...aber auch nur, um selbst meinen Hals aus der Schlinge zu ziehen.", kurz huschte ein Halbgrinsen über ihre Lippen und Meg schnaufte verächtlich. dabei schüttelte sie leicht mit dem Kopf. "Billig seid ihr. Einfach nur billig. Und eigentlich ist nur eure Hülle zu gebrauchen. Du verstehst nicht was ich meine, Richtig? Ist auch egal. Du stirbst sowieso. Ein letzter misslungener Atemzug und der Handgriff des Mannes, ließ von Meg´s Handgelenk ab. Die Lider von Meg´s Opfer begannen zu flackern und kurz darauf begann der Körper des Mannes zu kapitulieren. Strengte sich nicht mehr im geringsten an, die Hoffnung des Lebens festzuhalten. Auf ein Wunder zu warten, der ihn doch noch retten würde. Man hätte meinen können, dieser Mann hätte an die übernatürlichen Dinge geglaubt. Der Mann sackte tot zusammen und Meg erhob sich kurz darauf. Ihr Blick wandte sich desinteressiert von der Leiche weg und durchblickte die nächtliche Gegend um sich herum. In der linken Hand hielt sie ein blutiges Messer, mit dem sie vor ein paar Minuten noch den Mann die Kehle durchschnitten hatte. Was auch immer der Grund für sie war. Viel zu Schade war es für Meg, die Klinge vorher mit einen Tuch, oder ihren Shirt abzuwischen. Sie steckte es gleich in ihren linken Stiefel rein und stieg in das Auto, dass ihr Opfer gehört hatte. Das war der Grund gewesen. Und Meg war eine Dämonin. Manchmal spielte sie mit ihren Opfern und manchmal tötete Meg sie gleich. Aber das hatte Meg gebraucht. Ein Fahrzeug, nichts weiter. Um aus dieser Pampergegend schneller heraus zu kommen. Der Motor des Ford Mustang´s heulte auf und Meg drückte auf das Gaspedal.
"Kein Mensch ist eine Insel, ganz für sich allein."